5 verschiedene Arten von Elektrosmog


Elektrosmog ist gut messbar. Es gibt 5 Hauptgruppen von Elektrosmog und es ist technisch unmöglich mit einem Messgerät alles zu messen. Denn wir haben es mit völlig verschiedenen physikalischen Größenordnungen zu tun. Es sind einmal die Wechselfelder im hochfrequenten Bereich und niederfrequenten Bereich und die statischen Felder. Generell kann man sagen, dass der Körper überhöhte Werte im statischen Bereich besser verkraften kann als Wechselfelder. Die statischen Felder gibt es auch in der Natur (Entladung eines Blitzes, Haare stehen zu Berge). Auch im Schlafzimmer sind statische Magnetfelder (z.B. Lautsprecher, Kinderspielzeug mit Magneten etc) tolerierbar, sofern sie 1 m Abstand zur Bettstelle haben.

In den Wechselfelderbereich fällt die Hochfrequenz und auch die Niederfrequenz . Besonders in den letzten 20 Jahren kamen in dem hochfrequenten Bereich viele Dinge auf den Markt wie Mobiltelefone, Babyphone, viel mehr Fernsehsender, Mikrowelle und Radiostationen. Viele Dinge, von denen sie überhaupt nicht ahnen, dass sie im Äther einer Rolle spielen. Aber nach wie vor ist die Hauptbelastung mit den höchsten Werten der Elektrosmog im niederfrequenten Bereich. Hier spielen die ganz normalen Elektro-Installationsleitungen und die angeschlossenen Geräte rund um die Bettstelle eine Rolle.

Wir haben es hier mit 50 Hz zu tun, das bedeutet 50 Schwingungen pro Sekunde. In diesem niedrigen Bereich unterteilt man in elektrische Wechselfelder und magnetische Wechselfelder. Die magnetischen Felder kommen erst zustande, wenn elektrischer Strom fließt. Typische Verursacher im Schlafzimmer sind elektrisch verstellbare Lattenroste (die meisten haben eine Standby-Funktion) , d.h. der Transformator unter dem Bett produziert ein elektromagnetisches Feld auf dem sie direkt liegen. Die Belastungen sind ähnlich wie in der Nähe von Hochspannungsleitungen - nicht die Stärke ist ausschlaggebend, sondern dass sie direkt darauf liegen. Andere typische Verursacher, eher in ländlichen Gegenden, sind z.B. Starkstromleitungen bei Häusern, die noch über das Dach herein kommen. Bahnlinien beeinträchtigen i.d.R. ab ca. 120m Entfernung nicht mehr.

Die elektrischen Wechselfelder werden durch die Spannung verursacht. Spannung ist immer vorhanden, solange sie die Sicherung von diesem Stromkreis eingeschaltet haben. Nur das Ausschalten z. B. der Nachttischlampe ist nicht ausreichend. Bis zu dem Schalter ist immer Spannung auf der Leitung. Lediglich der Stromfluss ist durch den Schalter unterbrochen, die Leitung selbst steht jedoch bis zu dem Schalter unter Spannung. Erst wenn man den Stecker herauszieht, ist die Spannung tatsächlich nicht mehr vorhanden.