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Weit über 70 redaktionelle Zeitungsartikel,
sowie
Auftritte in Fernsehen und Rundfunk sind
in 13 Jahren Tätigkeit entstanden.
Hier nun ein paar Auszüge der öffentlichen
Reaktionen:
Frankfurter Neue Presse, 25.05.2002

Der Mann mit den Strahlenhänden
Frankfurt. Er ist weder uralt, noch hat er einen Rauschebart, und ein
Hexenmeister ist er schon gar nicht: Thomas Bunke, 38 Jahre alt, gebürtiger
Wiesbadener, blond und blauäugig, ist in erster Linie Elektrotechniker
und kommt mit einem schlichten Aktenkoffer voller Instrumente die Treppe
in den zweiten Stock des Hauses in Sachsenhausen heraufgeeilt. Ein netter
Mensch, der bei einer Tasse Kaffee Fragen beantwortet. Denn davon gibt
es viele. Bunke ist
von Beruf Baubiologe. Und er soll feststellen, ob in dieser Wohnung auch
wirklich alles "geheuer" ist. Bunke ist nämlich auch Rutengänger.
Einer von denen also, die mit einem Stück Holz in der Hand geheimnisvolle,
unsichtbare Dinge aufspüren können. Eine Wünschelrute hat
er in seiner großen Aktentasche auch - neben vielen anderen elektrischen
Geräten. Doch sie ist nicht mehr wie einst aus Holz ("Das verliert
zu schnell Feuchtigkeit"), sondern - ganz modern - aus Plastik oder
Metall. Wie zwei kleine Spazierstöcke liegen die beiden Teile in
Bunkes Händen und suchen Störungen.
Dehnen sie sich weit auseinander, ist die Welt in dem kleinen Schlafzimmer
am Sachsenhäuser Berg in Ordnung. Aber wehe, sie drehen sich aufeinander
zu. Und das tun sie ausgerechnet am Kopfende des Bettes. Gleich zwei geologische
Störungen sind hier unsichtbar vorhanden, sie kreuzen sich über
der Schlafstätte. Wahrscheinlich sind es Auswirkungen von Wasseradern,
die im Süden Frankfurts häufig zu finden sind. Bunke macht Umweltanalysen
für Wohn- und Schlafzimmer oder Bauplätze. Dabei geht es um
Elektrosmog, geologische Störungen wie zum Beispiel Wasseradern oder
Erdverschiebungen, genauso wie um Radioaktivität oder Magnetfelder.
Die tun offensichtlich unserer Gesundheit nicht immer gut: Durchschlafstörungen,
ständige Müdigkeit, Abgeschlafftheit am Morgen, Kopfschmerzen,
Schwindel, Schmerzen im Halswirbel- oder Schulterbereich, Rücken-
oder Hüftbeschwerden, schwere geschwollene Beine, schlechte Durchblutung.
Aber auch Leib- und Gliederschmerzen in der Nacht gehören dazu, Wadenkrämpfe,
Stechen im Herz. Ja sogar Krebs soll durch die störenden Strahlen
im Schlafzimmer entstehen.
Bunke: "Da halten wir uns ja oftmals über viele Jahre hindurch
immer an der gleichen Stelle auf."
Tagsüber verschwinden leichte Symptome manchmal schnell. Kein Wunder:
Ist man doch ständig in der Wohnung oder auch im Büro unterwegs.
Die Einflüsse sind dann nicht mehr so stark.
Mit starkem Piepsen äußert sich auch die Mobilfunkstation,
die etwa 200 Meter weiter entfernt auf dem Dach eines Hauses installiert
worden ist. Die an der Wohnung vorbeiführende Bahnlinie allerdings
bringt zum Glück kaum Störungen. Auf ihr fahren nur noch wenige
Züge. Die vielen anderen "Linien" allerdings, die sich
unsichtbar durch das Mauerwerk des Hauses ziehen, hinterlassen deutlichere
Signale. Steckdosen sind die äußeren Merkmale. Elektrische
Spannung ist allerorten, auch rund um das Bett. Kein Wunder, wenn man
morgens aufwacht, als stünde man unter Strom.
Genau so ist es aber. Denn der Körper leitet die elektrischen Signale
weiter. Unterstützt wird er dabei vom eisernen Lattenrost und der
ebenfalls Metall enthaltenden Federkernmatratze. So hat das Immunsystem
wenig Chancen sich über Nacht zu regenerieren.
Was also tun? In diesem Fall sei das Problem nicht schwer zu lösen,
meint Bunke. Das Bett kann an eine andere, störungsfreie Stelle gestellt
werden. Wahrscheinlich wird es demnächst auch in ein neues, metallfreies
Teil umgetauscht. Ein Netzfreischalter (erhältlich im Fachhandel),
der in den Hauptstromsicherungsschalter für das Zimmer eingebaut
werden soll, kann über Nacht für eine ungestörte Schlafzone
sorgen (148 Euro für den Schalter plus 80 Euro für den Einbau).
A propos Kosten: Thomas Bunke, der mit Ärzten und Heilpraktikern
zusammenarbeitet, verlangt für die Analyse von bis zu drei Schlafräumen
148 Euro und 20 Euro Fahrtkosten.
von Wiebke Fey
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